Smartspiderman. Zu den Zürcher Wahlen.

Nur zur Inspiration von Leuten, die hier zufällig vorbeikommen und ohne missionärrischen Ansatz: Ich habe auf www.smartvote.ch mein politisches Profil erstellt. Aufgrund des von mir ausgefüllten, zugegebenermassen von gegensätzlichen Wünschen geprägten Fragebogens, entstand folgende Liste von Stadträten, die ich wählen könnte – es sei denn, sie würden bis zum Wahltermin noch irgendwelchen ungeschickten Kram von sich geben. Oder sie würden wie André Odermatt beim grafischen Vergleich seines mit meinem Profil schon ergeben, dass wir das Heu bigoscht nicht auf der gleichen Bühne haben. Auch der heftige Ausschlag in Richtung “Law & Order” beim Profil von Richard Rabelbauer legt nahe, dass sein Name nicht auf meinem Wahlzettel erscheinen wird.
Es hat mir gefallen, dass Smartvote Denise Wahlen von der GLP als Top-Empfehlung angibt, aber der ganze parawissenschaftliche Hintergrund von Frau Wahlen mag mir nicht so recht passen. Irgendwie ist also für mich nicht wirklich was bei in den kommenden vier Jahren.
Trotzdem hier meine vom Computer generierte Liste, die ich mehrheitlich ignorieren werde:
Denise Wahlen
André Odermatt (André who?)
Richard Rabelbauer (keine Stimme für einen Richard)
Martin Waser (werde ich wohl wählen, weil er eingearbeitet ist)
Urs Egger (wähle ich als Gegengewicht zum nächsten)
Daniel Leupi (war eh klar wegen Velo)
Ruth Genner (warum nicht)
Corine Mauch (faute de mieux)
Martin Vollenwyder (leutselig, volksnah, Zahlenmensch – mein genaues Gegenteil, also vertrauenswürdig)
Smartvote ist ein grossartiges Tool, besten Dank. Weitere, von gesundem Menschenverstand inspirierte Empfehlungen gibts bei www.votez.ch.
Du bist eher nicht für einen ausgebauten Sozialstaat, kannst Dir ev. aber vorstellen, Ruth Genner zu wählen. Geht das zusammen?
Ronnie Grob
21. Februar 2010 um 7:11 pm
Ich gehe davon aus, dass der Sozialstaat nicht mehr finanzierbar sein wird und er deshalb unter massiven politischen Druck kommt. Es wird Leute brauchen, die den kommenden Abbau weise steuern und nicht bloss den Reichen in die Tasche wirtschaften.
hghildebrandt
21. Februar 2010 um 10:31 pm